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100. Todestag von Josef Freinademetz |
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20. Todestag von Rose Ausländer In der Sprache wohnen – so kann man vielleicht das Leben der deutschsprachigen jüdischen Lyrikerin Rose Ausländer überschreiben. In der Sprache wohnen, da ihr eine andere Heimat nie dauerhaft beschieden war und dieser Umstand ihr Werk mitgeprägt hat. Am 11. Mai in Czernowitz/Bukowina (Österreich) geboren, musste sie die Heimat schon 1920 verlassen, erhielt die amerikanische Staatsbürgerschaft, die ihr später zeitweise aberkannt wurde, lebte in Bukarest, musste dort 1941 ins Ghetto ziehen; zwei Jahre lang lebte sie dort, ein weiteres in Verstecken, um der Deportation zu entgehen. Nach der Befreiung ging Rose Ausländer nach New York und kam 1966 nach Deutschland. Die letzten zehn Jahre bis zu ihrem Tod am 3. Januar 1988 in Düsseldorf war sie ans Bett gefesselt – auch da die Sprache wieder eine Heimat. Im Mittelpunkt ihrer Gedichte stehen das Grauen der Verfolgung, die Trauer um die verlorene Heimat, Erinnerungen an die Eltern und an glückliche Kindertage, die Erfahrung von Verlassenheit und Einsamkeit in der Fremde. |
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