Die 10 Gebote - modern interpretiert als die 10 großen Freiheiten von Ernst Lange
Eine Gegenüberstellung finden Sie unter der Rubrik Gemeinde/Glaubenskurs
(mit freundlicher Genehmigung des Wichern Verlages Berlin)
1.
Ich bin der Herr, dein Gott.
Du wirst keine anderen Götter haben!
Du brauchst keine Angst zu haben!
Weder vor der Macht der Sterne noch vor der Macht der Menschen;
weder um dein Geld, noch um Dein Vergnügen (...)
Ich, der allmächtige Gott, will dein Helfer sein.
2. Du brauchst mich nicht zu zwingen, dir zu helfen! - Weder durch fromme Leistungen noch durch törichte Beschwörungen; weder durch scheinheiliges Gerede, noch durch christliche Bemäntelung Deiner eigennützigen Ziele: Denn das heißt: Schindluder treiben mit meinem Namen. Ich, der allmächtige Gott, bin ganz freiwillig dein Freund.
3. Ich bin der HERR, Dein Gott, Du wirst den Feiertag heiligen. Du brauchst dich nicht zu Tode hetzen!
Weder durch pausenloses Arbeiten noch durch eine pausenlose Vergnügungsjagd. Weder durch die Sorgen, die Du Dir machst, noch durch die Angst, Du könntest etwas versäumen (...) Ich, der allmächtige Gott, will dein Meister sein. Halte Dich an mich, und Dein Leben wird Erfüllung finden.
4. Ich bin der HERR, Dein Gott:
Du wirst deinen Vater und deine Mutter ehren!
Du brauchst nicht in ständiger Auflehnung zu leben! - Weder gegen Deine Eltern noch gegen Deine Lehrer; weder gegen das, was Site ist, noch gegen das, was Gesetz ist. Auflehnung gegen die guten Ordnungen des Lebens macht so unfrei wie Kadavergehorsam. Ich, der allmächtige Gott, will dein Vater im Himmel sein. Du kannst es Dir leisten, Dich in Liebe einzuordnen und so Deine Freiheit zu gewinnen.
5.  Ich bin der HERR, Dein Gott: Du wirst nicht töten.
Du brauchst die anderen nicht als Konkurrenten zu behandeln! -
Denen man zuvorkommen muss, die man von sich abhängig machen Ich, der allmächtige Gott, will dein Beschützer sein. Du kannst es Dir
leisten, Deinem Nächsten zu helfen.
6. Ich bin der HERR, Dein Gott, Du wirst nicht ehebrechen. Du brauchst dich nicht „auszutoben"! Bring Dich nicht durch die Karrikaturen der Liebe um die Freude der Liebe.
Ich, der allmächtige Gott, will der Stifter deines Glücks sein. Du kannst es Dir leisten, auf den Menschen zu warten, den ich Dir sende.
7. Ich bin der HERR, Dein Gott: Du wirst nicht stehlen.
Du brauchst dich nicht unehrlich zu bereichern! - Weder durch Diebstahl noch durch Geschäftsbetrug, weder indem Du den Nächsten, noch indem Du den Staat übers Ohr haust. Was Du dadurch an Besitz gewinnst, verlierst Du an Frieden und Selbstachtung. Ich, der allmächtige Gott, will dein Versorger sein. Du kannst es Dir leisten, zu geben statt zu nehmen.
8.  Ich bin der HERR, Dein Gott: Du wirst nicht lügen!
Du brauchst nicht von der Wahrheit abzuweichen! Weder, um den Nächsten schlechtzumachen, noch um Dein Versagen zu vertuschen (...) Die Lüge macht das Zusammenleben der Menschen auf die Dauer zur Hölle.
Ich, der allmächtige Gott, habe Vertrauen zu dir. Du kannst es Dir leisten, Vertrauen zu schenken und zu schaffen.
9. und 10.
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was sein ist.
Ernst Lange überträgt: Ich bin der HERR, Dein Gott: Du wirst nicht neidisch sein!
Du brauchst nicht neidisch zu sein!
Weder auf den Besitz anderer noch auf das Können der anderen weder auf die Güte der anderen noch auf den Erfolg der anderen. Der Neid auf die anderen nimmt Dir die Freude am Eigenen !
Ich, der allmächtige Gott bin der Geber guter Gaben für dich. - Du kannst es Dir leisten, den anderen ihr Gutes zu gönnen.