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Das Anliegen der Ökumene ist zu wichtig, um es
der Kirchen leitenden Ebene zu überlassen. Denn „unter der
Käseglocke“ scheint manchmal die Lust am Streit größer als der
Wille zum Ausgleich und das Augenmerk stärker auf das Trennende
als das Gemeinsame gerichtet sein. Dann ist es schon ein Glück,
dass die Gemeinden sich die über viele Jahre aufgebauten guten
Kontakte nicht zerreden lassen. Dass man mehr miteinander und
weniger übereinander spricht.
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100 Jahre Gebetswoche für die Einheit der
Christen
Pater Paul Wattson,
Priester der Episkopalkirche, schlug 1908 die Tage zwischen dem
18. und 25. Januar als Gebetstage für die Einheit der Christen
vor. Dadurch rahmen die beiden Apostel Petrus (18. Januar: Fest
zur Übertragung des Hirtenamtes an Petrus (früher)) und Paulus
(25. Januar:
Gedenktag Pauli Bekehrung) diese
Tage ein. Ein gutes Symbol, denn die beiden Apostel hatten bei
der Ausbreitung des Glaubens auch manche Differenzen auszutragen
und hielten dabei immer an der Einheit fest.
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