Chronik des evangelischen
Kindergartens Berlin-Marzahn
Im Jahre 1946 fiel die Entscheidung, in Marzahn einen evangelischen Kindergarten zu errichten, obgleich die Kirchengemeinde damals noch ein Teil der Kirchengemeinde Friedrichsfelde war.
| 24.04.1946 | Eröffnung
des evangelischen Kindergartens Berlin-Marzahn. Der Saal des Dorfkruges wurde gemietet und entsprechend hergerichtet, 10 Luftschutzbänke wurden geschenkt, alles andere irgendwie geborgt. Der Verband für Kinderpflege schickte eine Fachkraft, eine Mutter kochte für die Kinder. Anzahl der Kinder stieg auf 30 Kindergartenkinder und 10 Hortkinder |
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| 1946 | Die Kirchengemeinde Marzahn wird selbstständig |
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| 1947 | Umzug des
Kindergartens in eine ausgebaute Scheune am Hellersdorfer Weg, das
Gebäude stand inmitten von Wiesen und Felder. Die Gesamtanzahl der
Kinder stieg auf 50 Kinder. |
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| 1958 | Bis zu
diesem Jahr waren Lebensmittelkarten erforderlich, die nicht
ausreichten, der Kindergarten erfuhr große Unterstützung durch die
Bauern der Gemeinde mit Naturalspenden. |
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| 1975 | Mitte der
70er Jahre brachte die allgemeine Entwicklung große Umwälzungen mit
sich, die auch am evangelischen Marzahner Kindergarten nicht spurlos
vorübergingen, viele Marzahner mussten wegziehen, die Anzahl der Kinder
in der Tagesstätte sank auf 20 Kinder. Der Hellersdorfer Weg wurde
Zufahrt zur Schuttkippe |
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| 1979 | Umzug des
Kindergartens in drei Wohnungen in einem Neubaublock in der
Blenheimstraße 38, damit verbunden waren: enge Räumlichkeiten, kein
eigener Spielplatz, Umgebung war Kraterlandschaft, da ringsumher noch
gebaut wurde. Die Anzahl der Kinder wuchs jedoch wieder, da Marzahn neu bebaut wurde und ein Bevölkerungswachstum verzeichnet wurde. Durch die Stadt erfolgte der Ausbau der Scheune, konzipiert als Kindergarten |
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| 1986 |
Einweihung des heutigen Kindergartenhause Die Gesamtanzahl stieg auf ca.
45 Kinder, davon zwei Kindergartengruppen und eine Hortgruppe. Das Dorf
Marzahn wurde nach der Fertigstellung unter Denkmalschutz gestellt |
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| 1988 | Aus Mangel an Hortkindern wurde die Hortgruppe aufgelöst und eine
zusätzliche Kindergartengruppe eingerichtet. |
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| 1989/90 |
Durch die gesellschaftlichen Veränderungen, u.a. durch die Öffnung der
Mauer, gingen die Anmeldungen für einen Kindergartenplatz zurück.
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| 1990 | Die neue
wirtschaftliche Entwicklung brachte jetzt mehr finanzielle
Möglichkeiten, das Kindergartenhaus, den Garten sowie den
Kindergartenalltag zu gestalten. Zur Zeit sind in der Tagesstätte 47
Kinder untergebracht, 4-5 pädagogische Mitarbeiterinnen und 1
Mitarbeiter im Wirtschaftsbereich beschäftigt. |
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| 1993/94 | Die
Geburtenzahlen sanken in Marzahn sehr stark, viele Kindertagesstätten
wurden und werden auf kommunaler Ebene geschlossen und andere in freie
Trägerschaft übergeben. |
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| 1995 |
Die Betriebserlaubnis zum Betreiben des Kindergartens wurde
rückwirkend zum 03.10.1990 erteilt. |
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| 1996 | Das Alter der Kinder, die in den evangelischen Kindergarten aufgenommen
werden, beträgt 2 Jahre und dies wird auch in naher Zukunft so bleiben. |
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| 1997 | Der Förderverein des
evangelischen Kindergartens im Dorf Marzahn wird gegründet. Die Angst um eine
ausreichende Finanzierung der Einrichtung wird groß. Die Kirche entlässt die
evangelischen Kindergärten in Berlin und Brandenburg aus ihrer Verantwortung und
Finanzierung. |
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| 1998 | Die
Geburtenzahlen sinken weiter, es werden noch mehr Kindereinrichtungen
geschlossen. Der 1. Adventsmarkt wird vom Kindergarten ins Leben gerufen. |
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| 1999 | Die Sanitärräume werden vom Hochbauamt Marzahn umgebaut und die
gesetzlichen Standards eingebaut. Rückwirkend zum 01.11.1996 erhält der Kindergarten die Betriebserlaubnis für die Aufnahme von 9 einjährigen Kindern. Ab 01.10.1996 wurde die Strukturierung der Plätze aufgehoben. |
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| 2000 | Das Bundesvermögensamt wird
neuer Verwalter der Liegenschaft Alt-Marzahn 61 und Hinter der Mühle 5. Vier neue Fenster werden eingebaut. |
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| 2001 | Herr Pfarrer Zietz wird
verabschiedet. Herr Pfarrer Göbel tritt seinen Dienst in der Gemeinde an. Frau Pastorin Zietz scheidet aus Krankheitsgründen aus ihrem Amt aus. In der Schließzeit des Kindergartens wird der Spielplatz umgebaut und die untere Etage des Hauses saniert. |
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| 2002 | Die oberen Gruppenräume und der Flurbereich wurden mit neuem
Fußbodenbelag und neuer Farbe verschönert. Im Außenspielbereich kam ein neues
Spielplatzgerät hinzu, unser Schiff. Außerdem wurde eine Unterstellmöglichkeit
für Kinderwagen gebaut. Ein neuer Hasenstall wird aufgestellt. Es begannen intensive Kaufverhandlungen zwischen der Kirchengemeinde Berlin-Marzahn mit dem Bundesvermögensamt und der Oberfinanzdirektion. |
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| 2003 | Die Leitungsanteile werden auf
0,25% gekürzt. Die Mitarbeiterinnen arbeiten im Überhang. Durch die Kürzungen im Finanzbereich des Bezirkes müssen ca. 50 Kinder- und Jugendeinrichtungen freier Träger schließen. |
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| 2004 |
Die Umbauarbeiten am Pfarrhaus beginnen. Der Fußboden im unteren Gruppenraum und im Flurbereich werden neu verlegt. Wir nehmen erstmalig 1 jährige Kinder auf. |
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| 2005 |
Einbau neuer Fenster in der
gesamten unteren Etage. Frau Lux verlässt unseren Kindergarten und nimmt eine 80% Anstellung im Gethseemane- Kiga an, mit Voraussicht auf 100% Festanstellung. Frau Kindler kommt aus ihrem Mutterschaftsurlaub zu uns zurück. 15 neue Kinder kommen zu uns, darunter so viele unter 2 jährige wie noch nie zuvor. 3 Mitarbeiter aus dem Harz IV Programm beginne ihre Tätigkeit im Kiga. |
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| 2006 | Der gesamte
Zaun, der das Grundstück umgibt, wird entrostet und neue gestrichen. Der Kita- Gutschein wird eingeführt und eine monatliche Abrechnung mit dem Jugendamt erfolgt. Die Kosten der Kita- Beiträge errechnet von nun an das Jugendamt. Alle kommunalen Kita´s werden in Eigenbetriebe umgewandelt und die Bezirke Marzahn-Hellersdorf schließen sich für die Verwaltung der Eigenbetriebe zusammen. Die Bauarbeiten am sogenannten Schuppen beginnen. Er soll für die Nutzung dem Kindergarten um- und ausgebaut werden. Pfarrer Göbel zieht mit seiner Ehefrau ins Pfarrhaus. Die Zahl der Kitaplätze erhöht sich von 47 auf 49 Plätze. |
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